Moderne PC
Vereinzelt Finden sich noch Systeme auf RISC OS-Basis (ARM-CPU). Von den anderen früheren Computerarchitekturen für Einzelplatzrechner ist im Jahr 2004 lediglich der Apple Macintosh und als Nischenprodukt Amiga/Pegasos übrig geblieben. Meist kommen IBM-kompatible PCs auf x86- Basis zum Einsatz.Heute sind PC(-Nachbauten) sehr leistungsfähig und nahezu universell einsatzfähig. Diese sind leistungsmäßig unter Einsatz von modernen Betriebssystemen wie Mac OS X, LinuxPPC oder MorphOS mit den zahlreichen IBM-kompatiblen PC-Klonen vergleichbar.
Erste Bausätze
Der erste derart für Heimanwender ausgerichtete Computer, der kommerziellen Erfolg hatte, war der Altair 8800 aus dem Jahr 1974.Seit Beginn der 1970er Jahre waren Computerbauteile so preisgünstig, dass unternehmen mit der Entwicklung von Computern für private Zwecke begannen. Dem noch als Bausatz Verkauften Altair folgte eine ganze Reihe weiterer Modelle, deren prominenteste Vertreter die Geräte der Apple II-familie sowie der PET der Firma Commodore waren.
Die Erfolgsgeschichte
Der erste IBM-PC, das Modell IBM 5150.
Moderner PC-Nachbau (Midi-Tower)
Moderner PC-Nachbau (Barebone)
Beispiele dafür sind der meistVerkaufte HeimComputer Commodore C64 und später die Geräte der Amiga-Reihe, als auch verschiedene Ausführungen des Atari ST.Erweitert um einen Fernseherausgang und Tonausgabe kamen ab den 80er jahren viele weitere Geräte als so genannte HeimComputer auf den Markt.
Speziell der Erfolg und die innovative Architektur des Apple II alarmierte IBM, den damaligen Marktführer bei (Groß-)Rechnern und elektrischen Schreibmaschinen. Der 1981 vorgestellte, modular aufgebaute IBM-PC war als direktes Konkurrenzprodukt dazu konzipiert. Um Entwicklungszeit und -kosten einzusparen, wich IBM von seiner damaligen Praxis ab, einen Großteil der Komponenten selbst herzustellen. Stattdessen wurden die meisten Bauteile zugekauft, unter anderem das Betriebssystem (MS-DOS von Microsoft, von IBM als PC-DOS Verkauft) und der prozessor (Intel 8088).
Ähnlich erging es dem Versuch von IBM, den Markt mit der Personal System/2-Reihe und dem Betriebssystem OS/2 zurückzuerorbern. Alle anderen Hersteller verschwanden weitgehend vom Markt (Commodore) oder wandten sich wieder anderen Geschäftsfeldern zu (Atari, Schneider). So entwickelte sich schnell ein Markt von IBM-Nachbauten, der durch den Konkurrenzkampf zu sinkenden Preisen und verstärkter Innovation führte. So konnte Compaq 1983 den ersten IBM-kompatiblen PC auf den Markt bringen. Allerdings hatte IBM kein Monopol auf die verwendeten Komponenten (mit Ausnahme des BIOS).Der IBM-PC war anfänglich den Home-Computern in Hinsicht auf Grafik- und audiofähigkeiten technisch weit unterlegen und wurde ursprünglich zu recht hohen Preisen Verkauft. Das Klonen, also Nachbauen, von verschiedenen hardwarekomponenten entwickelte sich in Fernost zu einem regelrechten Volkssport. Innerhalb eines Jahrzehnts verdrängte der PC die Home-Computer auch im privaten Bereich, lediglich Apple schaffte es, weiterhin einen erwähnenswerten Anteil zu halten. Die aktuelleren PC-Modelle von IBM, wie der PC 300GL blieben weitestgehend unbekannt, und gingen auf dem Markt der Clones unter.
Im Privatbereich wurden Home-Computer und PC zunächst zum Experimentieren, Lernen und Spielen benutzt. Später wurden sie für Textverarbeitung (WordPerfect), Datenbanken (dBase) und Tabellenkalkulation (VisiCalc) eingesetzt, so dass sie auch Eingang in den betrieblichen Alltag fanden.
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