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Probleme

Insbesondere die kleineren Ausführungen des klinkensteckers (3,5 mm und 2,5 mm) sind mechanisch nicht sehr stabil, so dass Wackelkontakte entstehen. Aus diesem Grund wird an hochwertigen HiFi-Geräte und im professionellen Einsatz fast ausschließlich die 6,35 mm große Bauform benutzt.

Ist die Verbindung unterbrochen, entsteht sogar ein reines Mono-Signal, das jedoch gegenphasig in den Ohrhörern ankommt(L-R und R-L). Dazu kommt es, weil sich bei einem hohen Eingangswiderstand an Masse die neue "Masse" des Kopfhörers von der Masse des Verstärkers unterscheidet.An vielen Low-Cost-Geräten sind die kontakte in den Buchsen sehr minderwertig ausgeführt, so dass sie oxidieren und ebenfalls Wackelkontakte verursachen. Davon ist besonders häufig der Massekontakt betroffen, was bei niederohmigen Kopfhöhrern zu einem Übersprechen der beiden Tonkanäle führen kann.

Das führt fast unweigerlich zu Störgeräuschen, wenn ein klinkenstecker für Line-Signale benutzt wird. Während des Einsteckens kommt die Spitze (linker Kanal) zunächst mit Masse, dann mit der kontaktfeder des rechten Kanals und schließlich mit der Kontaktfeder des linken Kanals in Berührung, wobei die Kontaktfedern je nach Bauart sogar die Isolationsringe überbrücken.Wie der Cinch-Stecker verbindet der Klinkenstecker zunächst die Signalleitungen und erst dann die Masse-Leitung. Analog kommt der Ring für den rechten Kanal erst mit Masse in Berührung, bevor er an der Kontaktfeder des rechten Kanals anliegt.

Während Kopfhörerverstärker meist kurzzeitig kurzschlussfest sind, sollten alle anderen Steckverbindungen daher nur bei abgeschalteten Geräten angeschlossen werden.Bei Kopfhörer-Anschlüssen werden die Verstärkerausgänge beim Einstecken mitunter kurzzeitig kurzgeschlossen, ebenso wie manche Netzgeräte mit klinkenstecker.

Der rechte Kanal bleibt also stumm.Mono- und Stereo-klinkensteckverbinder sind elektrisch nicht kompatibel: Mono-Stecker in Stereo-Buchsen schließen den rechten Kanal nach Masse kurz, Stereo-Stecker in Mono-Buchsen haben keine Verbindung für den rechten Kanal.

Außerdem besteht eine Verwechslungsgefahr mit Kopfhörer-, Mikrofon- und Line-Anschlüssen. Diese Gegenstände können eine leitende Verbindung zwischen Steckerspitze und der Hülse herstellen, was eine Zerstörung des Netzteils zur Folge haben könnte.klinkensteckverbinder sollten möglichst nicht als Stromversorgungsstecker benutzt werden: Bei diesen Steckern besteht eine gewisse Kurzschluss-Gefahr, wenn man den Stecker mit leitfähigen Gegenständen in kontakt bringt. Bei Verwechslungen können im schlimmsten Fall alle beteiligten Geräte zerstört werden.

Oft ist an den Geräten oder der Bedienungsanleitung angegeben, welche Belegung genutzt wird, häufig ist es die erstgenannte.Die hier dokumentierte kontaktbelegung für audio-Signale wird von allen Herstellern verwendet. Für Stromversorgungen gibt es keine Übereinkunft, je nach Hersteller und Gerät sind alle Kombinationen denkbar: Gleichstrom mit dem Minuspol an GND und Pluspol an der Spitze, Gleichstrom mit dem Minuspol an der Spitze und dem Pluspol an GND oder Wechselstrom an Spitze und GND.




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