Neuere Notationen
„Hexadezimales phonetisches Alphabet“
Einen anderen Weg geht das vor einigen jahren im Zusammenhang mit der Hexadezimalzeit und dem hexadezimalen Maßsystem vorgeschlagene „hexadezimale Alphabet“.
Hierbei geht es nicht einmal vordringlich um die Ersetzung des weithin anerkannten – im linguistischen Bereich sehr gut seine Aufgabe erfüllenden – bewährten IPA-Alphabets. Obwohl das „hexadezimale Alphabet“ zweifelsohne ein phonetisches Alphabet ist, liegt sein Hauptzweck zunächst vornehmlich in der Darstellung von unzweideutigen hexadezimalen Ziffern.
Die ungeraden hexadezimalen Ziffern werden stets durch stimmhafte Konsonanten, Null und die geraden Ziffern werden immer von stimmlosen Konsonanten repräsentiert. Die drei Buchstaben N, L und R werden nicht als Ziffern benutzt. Das H kann in speziellem Gebrauch sechzehn bedeuten, wird aber als Stellenwert-Ziffer nicht benötigt. Die fünf Vokale, sowie der Buchstabe M (wie Mega, hier gleich 1024 × 1024) gehen in die hexadezimalen Maßeinheiten – in Form von Präfixen der Grundeinheiten – als Multiplikationsfaktoren ein.
Nur vier „phonetische Buchstaben“ unterscheiden sich im „hexadezimalen Alphabet“ und im IPA-Alphabet.
Als ideales Phonem des Buchstabens Q – hexadezimal ja die Ziffer Null bedeutend – wird der Knacklaut angesehen.
Die beiden im klassischen Latein nicht existierenden Phoneme [ʒ] und [ʃ] werden einfach durch J und C wiedergegeben. |
| „Hexadezimales Alphabet“: |
Q |
B |
P |
V |
F |
Z |
S |
D |
T |
J |
C |
G |
K |
| Hexadezimaler zahlenwert: |
0x0 |
0x1 |
0x2 |
0x3 |
0x4 |
0x5 |
0x6 |
0x7 |
0x8 |
0x9 |
0xA |
0xB |
0xC |
| Phonetischer Idealwert: |
[ʔ] |
[b] |
[p] |
[v] |
[f] |
[z] |
[s] |
[d] |
[t] |
[ʒ] |
[ʃ] |
[g] |
[k] |
| Nach der definierten Null (Q) und den ersten zwölf Ziffern (B - K) – den Hauptkonsonanten – folgen die beiden Halbvokale Y und W, dazwischen X. |
| „Hexadezimales Alfabet“: |
Y |
X |
W |
H |
I |
E |
A |
O |
U |
M |
N |
L |
R |
| Hexadezimaler zahlenwert: |
0xD |
0xE |
0xF |
0x10 |
160 |
161 |
162 |
163 |
164 |
165 |
– |
– |
– |
| Phonetischer Idealwert: |
[j] |
[x] |
[w] |
[h] |
[i] |
[e] |
[a] |
[o] |
[u] |
[m] |
[n] |
[l] |
[r] |
| X ist sowohl Ich- als auch Ach-Laut. Dann H, die geordneten fünf Vokale: [i], [e]-[ɛ], [a]-[ɑ], [ɔ]-[o] und [u], danach M und N, sowie schließlich L und [r]-[ʀ]. |
Kurzfristige orthografische Reformen werden hingegen nicht angestrebt.Genau diese Ordnung wird auch als sogenannte „poetische lexikografische Ordnung“ empfohlen.
.Beispiel: 2 000 00010 = 1 E848016 = B XTFTQ Das heißt: 2 dezimale Mega-Einheiten gleich B.xtftq Mega-i-Einheiten.
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