GrafikKarten und Grafikschnittstellen
Von den GrafikKarten zu unterscheiden sind Software- und hardware-Grafikschnittstellen.
Obwohl sich die hardware zwischen Spiele-3D-Chips und OpenGL-Chips nur minimal unterscheidet, kosten Profi-Karten erheblich mehr. Diese werden dann mit einem modifizierten BIOS und Treiber auf OpenGL und nicht mehr auf DirectX optimiert.Die sind vor allem GrafikKarten für CAD-Anwendungen. Die 3D-Rendergeschwindigkeiten dieser Karten liegen weit über denen aller anderer Grafikkarten. Nachdem der letzte Spezialchip-Anbieter 3DLabs das Geschäft 2006 eingestellt hat, bieten nur noch ATI und nVidia Lösungen für das OpenGL-Workstation-Segment an. Die beiden Firmen nutzen dabei Derivate ihrer Spielegrafikkarten-Chips. Grund dafür ist der umfangreiche Support, den Workstation-Kunden geboten werden muss. Die Produktlinien lauten "FireGL" bei ATi und "Quadro FX" bei NVIDIA.
Grafikspeicher
So besitzen aktuelle GrafikKarten meist 128 oder 256 MByte Grafikspeicher, inzwischen gibt es aber schon mehrere Grafikkarten mit 512 MByte Grafikspeicher und es sind sogar schon die ersten Grafikkarten mit 1024 MByte Grafikspeicher im Handel erhältlich. Besonders die immer höher auflösenden Texturen haben für einen starken Anstieg der Speichergröße bei aktuellen Grafikkarten gesorgt. Beim Rendern dreidimensionaler Grafik werden hier außerdem die Daten der Objekte, beispielsweise Größe, Form und Position, sowie die Texturen, die auf die Oberfläche der Objekte gelegt werden, gespeichert. Dies sind digitale Bilder, die später auf dem Computer-Bildschirm ausgegeben werden.Der Grafikspeicher dient zur Ablage der im Grafikprozessor (GPU) verarbeiteten Daten. Die Größe des Grafikspeichers bestimmt die maximale Farbtiefe und Bildauflösung.
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