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Geschichte

Bilder“ (Frames) organisiert – aus der Sicht eines Videorekorders wie ein Videosignal aussieht. Dabei wird durch den Videorekorder statt eines Video-Signals das PCM-Signal aufgezeichnet, welches – durch entsprechende Kodierung in „Zeilen“ bzw.In den 70er jahren experimentierten Techniker aller Elektronikkonzerne mit digitaler Aufzeichnung von Klang. Die ersten Prototypen basierten auf magnetischen Speichermedien, wie etwa die klassische audiokassette. Das erste Gerät auf dem Markt im Jahr 1977 war eine Erweiterung des Betamax-Videorekorders der Firma Sony um einem Analog-Digital- bzw. Digital-Analog-Wandler (PCM-Modulator bzw. -Demodulator). Das klobige Gerät und die Störgeräusche bei der Aufnahme konnten die Konsumenten nicht überzeugen. Sony entwickelte spezielle Verfahren, um die Störgeräusche zu eliminieren. Um diese Verfahren zu testen, wurden heimlich bei einer Probe eines Konzertes von Herbert von Karajan im september 1978 Aufnahmen gemacht. Karajan wurde später von Sony eingeladen, die Aufnahmen zu beurteilen.

Lichtspiegelung der Compact Disc

Sony war klar, dass das Geschäftsmodell der Musikindustrie zusammenbrechen würde, wenn sie solche Mengen an Musik an die Verbraucher vermarkten sollten. Bei der Aufzeichnung von bewegten Bildern konnten sie darauf etwa 30 Minuten Videomaterial unterbringen. Sie hatten die neuen optischen Datenträger (LaserDisc), ähnlich der Schallplatte, mit einem Durchmesser von 30 cm geplant. Bald entwickelte sich die Idee, diese Technologie auch für digitale Klänge zu nutzen.Zur gleichen Zeit arbeitete man bei der Firma Philips an der optischen Aufzeichnung von Bildsignalen, die die Videotechnik revolutionieren sollte. Beide Firmen standen plötzlich vor einem riesigen Problem. Bei audiodaten reichte aber die Kapazität für 13 Stunden und 20 Minuten.

Als Maßstab diente hierfür das seinerzeit weltweit kleinste Geldstück, das niederländische 10-Cent-Stück (das so genannte "Dubbeltje"). Damit hatte Beethoven einen neuen Standard festgelegt. 74 Minuten bedeuteten 12 cm Durchmesser des optischen Datenträgers. Die Aufnahme aus dem Jahre 1951 dauerte exakt 74 Minuten. Es ranken sich allerlei moderne Legenden um die Festlegung dieser Parameter, die zwar spannender aber leider nicht zutreffender sind als die wahre Geschichte; eine der schönsten und populärsten ist folgende: Nach einigen Differenzen schlug Sony vor, dass die neue CD zumindest Ludwig van Beethovens Neunte Sinfonie in voller Länge erfassen sollte.5cm größer. Insbesonders wurde der für die Spieldauer entscheidende Durchmesser der CD durch die Philips-Führung folgendermaßen argumentiert: Die Compact Cassette war ein großer Erfolg, die CD sollte nicht viel größer sein. In seinem Artikel The Compact Disc Story[1] beschreibt der Philips-Ingenieur Kees Immink, welche Überlegungen und Entscheidungen zu den im sogenannten "Red Book"-Standard festgelegten technischen Parametern der CD geführt haben.Nachdem die Compact Cassette (audiokassette) 1963 von der Firma Philips alleine entwickelt wurde, versuchten beide Firmen hier einen gemeinsamen Standard herbeizuführen. Die Compact Cassette hatte eine Diagonale von 11.5cm, die Ingenieure machten die CD 0. Dieser Vorschlag hing mit Sonys damaligem Vizepräsidenten, Norio Ohga zusammen, der ein ausgebildeter Opernsänger war und sich schon immer wünschte, Beethovens Neunte ohne störendes Wechseln des Tonträgers hören zu können. Ohgas Lieblingsversion, dirigiert von Herbert von Karajan, dauerte 66 Minuten, die Techniker hielten sich an die damals längste zur Verfügung stehende Version von Wilhelm Furtwängler. Die Entwickler von Philips reagierten mit Skepsis, da eine so große Scheibe nicht in die Anzugtaschen passen würde. Daraufhin maßen Sony-Entwickler Anzüge aus aller Welt aus, mit dem Ergebnis, dass für 12 cm überall Platz ist. 1980 wurde von beiden Firmen für Audioaufnahmen der "Red Book"-Standard festgelegt. Bei dem Durchmesser des Innenloches der CD (15 mm) setzten sich die Niederländer durch.

1988 wurden weltweit bereits 100 Millionen audio-CDs produziert. oktober 1982 der erste in Serie produzierte CD-Spieler auf dem Markt Angeboten werden konnte.Auf der Funkausstellung 1981 in Berlin wird die CD erstmals öffentlich vorgestellt. Im Jahr darauf, am 17. august 1982, begann in Langenhagen bei Hannover, in den Produktionsstätten der damaligen Polygram, die weltweit erste industrielle Produktion, und zwar noch bevor am 1.




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