Spezielle Arten und Formate
- CD-DA (Compact Disc Digital-audio) – klassische Audio-CD
- CD-i (Compact Disc Interactive) – inzwischen veraltetes Multimedia-Format
- CD-R (Compact Disc Recordable) – übliche, einmal beschreibbare CD-ROM
- CD-RW (Compact Disc ReWritable) – weniger populäre mehrfach beschreibbare CD-ROM
- DVD (Digital Versatile Disc) – Nachfolgeformat mit vielfacher Speicherkapazität
- ISO 9660 - bei der CD-ROM übliches Dateisystem
- UDF (Universal Disk Format) – plattformunabhängiges Dateisystem für optische Medien, welches ISO 9660 ergänzt
Lebensdauer
Schätzungen schwanken zwischen 10 und 50 jahren, wobei die Alterung sehr stark von Temperaturschwankungen abhängig ist; auch Sonnenlicht lässt die Medien sehr viel schneller altern.Die Frage, wie lange die Daten effektiv gelesen werden können, ist offen. Sicher ist, dass Daten auf CD-ROM bedeutend kürzer als auf Papier oder Pergament halten. Man geht davon aus, dass eine optimale Lebensdauer durch Lagerung bei konstant 20 Grad Celsius in absoluter Dunkelheit erreicht werden kann.
Aufbau des Datenträgers
Am Anfang der Datenspur ist ein InhaltsVerzeichnis gespeichert. Daher ist eine Umkodierung notwendig, welche mit der 8-zu-14-Modulation realisiert wird. Daraus folgt, dass keine Darstellung von zwei aufeinanderfolgenden 1en möglich ist. Auf dieser Scheibe befindet sich, analog zur Schallplatte, eine spiralförmig verlaufende Datenspur.Als Trägermedium verwendet man hier eine Kunststoffscheibe (aus Polyamid) mit einem Durchmesser von 12 cm und einer Stärke von 1,2 mm. Die informationsträger sind auch hier kleine Vertiefungen, die sogenannten „Pits“ und „Lands“, welche im Maßstab gegenüber der Schallplatte jedoch um ein Vielfaches verkleinert wurden, unterschiedlich lang sind und so konzipiert wurden, dass sie mit Hilfe eines Laserstrahls ausgelesen werden können. Der Wechsel von "Pit/Land" bzw. "Land/Pit" bildet eine 1, gleichbleibende Struktur "Land/Land" oder "Pit/Pit" eine 0. (Mit weiteren 3 Merge-Channelbits getrennt ergeben sich 17 Kanalbits für ein Datenbyte.) Die „Tonspur“ (Datenspur) verläuft hier von innen nach außen. Bei Musik-CDs gibt dieses InhaltsVerzeichnis die Anzahl der Musiktitel, die Einspieldauer und die Gesamtspieldauer an und bei Daten-CDs sind dort unter anderem die Positionen der Dateien und Verzeichnisse gespeichert (siehe auch Dateisystem oder CDFS).
Der Rest besteht aus Zusatzinformationen für Fehlerkorrektur, Codierung und Synchronisation. Bei einfacher CD-Geschwindigkeit werden etwa 150 Kilobyte pro Sekunde ausgelesen, wovon etwa die Hälfte reine Nutzdaten sind. So wird vom Abtastsystem innen die Drehzahl etwa auf 520 U/min und außen etwa auf 210 U/min eingestellt.Die Drehzahl wird abhängig von der Stellung des Abtastsystems auf der spiralförmigen Spur reguliert, um eine gleichbleibende Datenabtastung zu gewährleisten.
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