LCD-Projektoren
Dadurch kann in jedem Bildpunkt jede Farbe erzeugt werden.Flüssigkristallprojektoren (LCD) funktionieren im Prinzip wie Diaprojektoren, anstelle eines Dias haben sie jedoch kleine, transparente Flüssigkristallelemente. Besonders hochwertige Geräte verwenden drei LCD-Elemente – für jede Grundfarbe einen –, deren Projektion über ein speziell angeordnetes Projektionssystem mit halbdurchlässigen Spiegeln zu einem Bild zusammengefügt wird. Bei preiswerteren Geräten mit nur einem Flüssigkristallelement werden die drei Grundfarben nebeneinander dargestellt, was zu einem gröberen Bildeindruck führt.
16:9-Geräte
Speziell für den Heimkinobereich eignen sich Geräte mit WXGA-Auflösung (1280×720) oder der noch seltenen vollen HDTV-Auflösung (1920x1080 Pixel), Geräte mit einer Auflösung von 854x480 Bildpunkten wegen des möglicherweise groben Bildeindrucks nur bedingt. Für die DVD-wiedergabe sind auch Projektoren mit 1024x576 Pixel gut geeignet, die jedoch selten sind.
Vorteile
- Sehr klein, leicht
- Sparsam im Energieverbrauch
- Robust gegen Erschütterungen
- leise, da kein Lüfter notwendig (bedingt)
DLP-Projektoren
Kino) kommen drei separate Bildwandler-Chips zum Einsatz. Da diese Art der Bilderzeugung nur die zwei Zustände "an" und "aus" kennt, werden Helligkeitsabstufungen durch entsprechend schnelles Pulsieren erreicht. Die Bilderzeugung erfolgt durch das gezielte Ansteuern der Kippspiegel, so dass das Licht in Richtung der Projektionsoptik geleitet oder abgelenkt wird.Als Bildwandler eines DLP-Projektors (Digital Light Processing) kommt ein Digital Micromirror Device zum Einsatz, ein Chip, auf dem sich für jeden einzelnen Bildpunkt ein winziger, durch einen elektrischen Impuls kippbarer Spiegel befindet. Die meisten Geräte verwenden ein schnell rotierendes Farbrad, wobei nacheinander alle drei Grundfarben projiziert werden. Bei Projektoren für den professionellen Bereich (z.B.
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